Straußenführer 2017


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Über Bob Dylan, den ersten songschreibenden Nobelpreisträger

Im Gespräch: Heinrich Detering, Literaturwissenschaftler und Übersetzer

Der Literaturwissenschaftler Heinrich Detering, derzeit Präsident der „Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung“, hat in mehreren Büchern das Werk des Literaturnobelpreisträgers Bob Dylans analysiert und ins Deutsche übersetzt, von den Anfängen bis zum Spätwerk. Unsere Mitarbeiterin Cornelia Frenkel hat Heinrich Detering befragt.

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„Gala – Starke Stücke zum 40.“

Jubiläums-Spielzeit mit „Die Schönen der Nacht“ im Musiktheater im E-Werk

Vierzig Jahre Musiktheater „Die Schönen der Nacht“ – das ist für ein freies Ensemble eine stolze Leistung, in Sachen Kunst ist es fast ein Lebenswerk. Bevor Leopold Kern und Herbert Wolfgang ihre Jubiläums-Spielzeit jetzt mit dem Programm „Gala – Starke Stücke zum 40.“ eröffneten, wurde in ihrem kleinen Theater im E-Werk groß gefeiert: Mit vielen Gästen und Unterstützern, befreundeten Künstlern und Wegbegleitern, vor allem aber mit einer bunten Bühnenshow samt Rück- und Ausblicken.

Claudia Corona, Leopold Kern, Herbert Wolfgang, Paulo da Silva (v.l.n.r.). © Doreen Eich

Claudia Corona, Leopold Kern, Herbert Wolfgang, Paulo da Silva (v.l.n.r.). © Doreen Eich

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Vom Höhepunkt und Niedergang der Hippie-Bewegung

Erinnerung an den „Summer of Love“ von 1967

In diesem Jahr kommt man in San Francisco an den Hippies nicht vorbei, ausgiebig wurde der Summer of Love nachgefeiert. „Flower-Power-Touren“ führen durch den Stadtteil, der nach der Kreuzung von Haight Street und Ashbury Street benannt wurde. Haight-Ashbury gilt als Geburtsort der Hippie-Bewegung. Heute teilweise bewohnt von der Oberschicht der Hightechbranche, die viele der schönen Häuser im viktorianischen Stil renoviert hat – Silicon Valley ist nicht weit.

„Let´s go to San Francisco...“ © Peter Frömmig, 1971

„Let´s go to San Francisco…“ © Peter Frömmig, 1971

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Mit Galgenhumor in die Apokalypse

Philippe Manourys neues Musiktheater „Kein Licht“ eröffnet die neue Saison an der Straßburger Oper

Ein ganzes, in diesem Jahr geschriebenes Kapitel hat Elfriede Jelinek dem US-Präsidenten gewidmet und damit ihrem nach der Atomkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011 entstandenen und 2012 ergänzten Text „Kein Licht“ ein nicht minder bedrohliches Update verpasst. Mit dem Stück beginnt die Spielzeit 2017/18 an der Opéra national du Rhin.

"Kein Licht": Die multimediale Untergangsshow regt zum Nachdenken an. © Klara Beck

„Kein Licht“: Die multimediale Untergangsshow regt zum Nachdenken an. © Klara Beck

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Zeitreise durch 1500 Jahre Kirchengeschichte

 „Die Päpste und die Einheit der lateinischen Welt“ – Ausstellung in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim

Das Gemälde zeigt einen Mann, der in einem Glaskasten sitzt, den Mund zu einem lautlosen Schrei geöffnet. Francis Bacons moderne, düstere Vision des päpstlichen Amtes ist der abschließende Höhepunkt einer hochkarätig ausgestatteten Zeitreise durch 1500 Jahre Kirchengeschichte, die bis 31. Oktober in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim zu sehen ist.

Die Krönung von Pius. © Archivio di Stato di Siena

Die Krönung von Pius. © Archivio di Stato di Siena

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Tarantino im schottischen Regen

Bea von Malchus’ neues Stück „Queens!“ feierte Premiere im Wallgraben Theater

Die Kurzversion könnte so lauten: es begann wie im Märchen und endete wie eine Gruselklamotte. Doch dann würde man einiges von hohem Unterhaltungswert verpassen. Dass Bea von Malchus, deren neue Produktion „Queens!“ am 23. September im Wallgraben Theater Premiere feierte, sowohl das Märchenhafte als auch das Groteske kann, hat sie in unzähligen Programmen bewiesen.

Erzählerin von Königinnen Gnaden: Bea von Malchus. © Britt Schilling

Erzählerin von Königinnen Gnaden: Bea von Malchus. © Britt Schilling

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Neues Leben aus der Vergangenheit

Die Schau „Immortalismus“ im Kunstverein Freiburg widmet sich der Idee der Unsterblichkeit

Wer eben erst die Zarenherrschaft hinter sich gelassen hatte, wollte nicht mehr klein denken. Im nachrevolutionären Russland blühten Utopien verschiedenster Art. Zu den gewagtesten gehörte sicherlich der Immortalismus.

Anton Vidokle: „Immortality and Resurrection for All“, 2017, HD Video. © Ayman Nahle

Anton Vidokle: „Immortality and Resurrection for All“, 2017, HD Video. © Ayman Nahle

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Tierkeramiken im Wandel der Zeit

„Der Elefant im Porzellanladen“ – Ausstellung im Keramikmuseum Staufen

Das Museum ist ein Forum des Innehaltens, man bewegt sich vorsichtig, jedenfalls anders als „Der Elefant im Porzellanladen“. So lautet der Titel einer derzeitigen Ausstellung im Keramik-Museum Staufen, die sich mit der Darstellung von Tierfiguren mittels keramischer Arbeiten beschäftigt; damit lässt sich Stilgeschichte erkunden, vom Barock bis in die Gegenwart einzelne Epochen erkennen.

Tierfigur Katze aus Keramik

Tierfigur Katze aus Keramik

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